Schwerpunkt 2015

Unser Schwerpunkt mit dem Thementitel „Freiheit, Vielfalt, Solidarität“ liegt dieses Jahr bei den Wechselwirkungen von sozialen Kategorien und einer integrativen Analyse dieser. Feminismen, wie wir sie verstehen, können dem Streben nach nur dem Aufbrechen von Kategorien gewidmet sein. Viele Wissenstheorien, wie beispielsweise Intersektionalität oder multidimensionale Diskriminierung, knüpfen bei dieser Problematik an. Da sie jedoch von verschiedenen politischen und theoretischen Seiten aus unterschiedlichen Gründen kritisiert werden, haben wir uns dezidiert entschlossen diese Begriffe nicht in unser Motto zu integrieren.

Gemeinsam ist den verschiedenen feministischen Zugängen nun das Bewusstsein vielseitiger Unterdrückungsmechanismen. Die Unterschiedlichkeit der Menschen und ihrer politischen, sozialen, ethnischen, sexuellen und weiterer Hintergründe spiegeln sich in der Heterogenität der Lösungsansätze wieder, die wir bei der FFU in den Vordergrund rücken wollen. Wir wollen gerade durch die Auseinandersetzung mit der Vielfalt zum gemeinsamen Konsens der Emanzipation, sprich der Freiheit des Individuums, hinführen und zu einer Stärkung der Solidarität beitragen.

In diesem Rahmen wollen wir diesen verschiedenen Feminismen gerecht werden. Wir möchten Feminismen im gelebten Alltag, ihre Erfolge, aber auch Schwierigkeiten, sowie Möglichkeiten zur feministischen Intervention aufspüren. Alles, was Brücken zwischen Alltag, Wissenschaft und Politik schlägt und den Fokus auf das Thema richtet, ist willkommen.

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